DRR26 Fotosafari statt Großwildjagd – Südafrika

„Sawubona!“ – Das ist ein Wort aus der Zulu Sprache und heißt Willkommen. Heute geht es um Safaris. Der Grund dafür sind die gerade in den letzten Wochen geführten Diskussionen um die Großwildjagd.- Glücklicherweise ist Südafrika eine löbliche Ausnahme. Und dorthin geht es zur anderen Art der Safari. Wir gehen auch auf Jagd mit der Kamera. Rausgesucht haben wir uns ein privates Camp in der Nähe des Krüger Parks. Das „Kapama Game Reserve“

Stichwort Großwildjagd

za-kapama-elephantEs gibt kaum etwas Umstritteneres, wenn Menschen 12 Tausend Dollar bezahlen um irgendwo in Afrika einen Elefanten abzuschießen. In Simbabwe,  Namibia, Sambia und Mosambik ist das durchaus legal und ein großer wirtschaftlicher Faktor. Das Verrückte ist, dass man seine Jagdtrophäen, trotz Artenschutzbeschränkungen, auch ganz legal nach Hause transportieren darf.  Immerhin etwa 18 Tausend Jagdtouristen sind jährlich unterwegs. Man kann also nicht von einer Randerscheinung reden. Und es wird kräftig Kasse damit gemacht. Einige Jagdcamps züchten inzwischen Tiere, um sie anschließend zum teuren Abschuss freizugeben.

Fotosafari im „Kapama Game Reserve“

za-kapama-giraffeSafari und „Jagd“ mit der Kamera sind ein großes Vergnügen, das für die Tiere völlig harmlos ist. Und für uns Touristen ist es ein eindrückliches Ergebnis. Sicher, das ist kein billiges Vergnügen. Aber wer zum Beispiel auf den Hyper-Luxus der ganz großen Lodges verzichtet, kann manchen Euro sparen und ist – das war mein Eindruck – ganz ohne große persönliche Gefahr sogar noch näher an der Natur des südlichen Afrikas. Kapama ist bei Südafrika-Spezial-Veranstaltern buchbar. Sie kommen mit einzigartigen Erfahrungen aus dem Busch zurück und können sich vermutlich noch schlechter vorstellen auf Großwildjagd zu gehen. Dies wiederum schützt Tiere und ganze Arten.

 

Fotos: Gudrun Kreidel

Weitere Information:   kapama_main_greysat

 

 

 

 

Reisenews vom 31. August 2015

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