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Riesige mobile Datenkosten vermeiden bei Reisen außerhalb der EU. So geht’s. Ein ITB-Talk mit Leah Hühne von Holafly.
Tipps gegen hohe Rechnungen bei mobiler Datennutzung im Urlaub
Danke, EU
Wir sind in den letzten Jahren sehr verwöhnt worden. Die Europäische Union machte es möglich.
Dank EU – Roaming, sprich in allen EU-Staaten zu Inlandskonditionen telefonieren und Datenmenge verbrauchen, konnte man Smartphone, Tablet oder Notebook nutzen wie zuhause. In den Urlaub starten und alles bleibt wie im Inland. Diese gesetzliche Regelung gilt aber nur innerhalb der EU.
Wehe dem, der woanders hin fährt. Schnell verdoppelt oder verdreifacht sich die Monatsrechnung. Auslands-Roaming kann ganz schön ins Geld gehen, wenn man auch außerhalb des Hotel-WLAN mal schnell den Wetterbericht oder den Weg sucht oder nur „ganz schnell“ seine Mails checkt.
Die eSim macht’s möglich…
…und natürlich auch Dienstleister, die einem genau diese digitale SIM-Karte für günstige Tarife zur Verfügung stellen. Wer wissen will, wie das funktioniert sollte sich zwingend diesen Podcast anhören. Leah Hühne, Sprecherin für Holafly, weiß wie es geht und hat es innerhalb von wenigen Minuten geschafft, auch mir, als „Nicht Digital Native“, Idee, Technik und Möglichkeiten zu erklären.

Natürlich steckt die Preisreduktion nur indirekt in der E-Sim. Entscheidend ist natürlich der Anbieter und dessen Tarif.
eSim – wo brauch ich sie nicht?
Ganz einfach. Innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten gilt ja „Roam like Home“. In allen EU-Staaten kann ich mein Smartphone in dortigen Mobilnetzen zu denselben Bedingungen nutzen wie zuhause.
Wer also seine Ferien in einem der 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union verbringt, kann sich entspannt zurücklehnen.
eSim – wo brauche ich sie?
Die Europäer
Einfach formuliert außerhalb der 27 EU-Mitgliedsländer. Ganz wichtig ist dabei, dass Europa und die EU nicht identisch sind. Es gibt jede Menge Länder, die kein EU-Mitglied sind, auch wenn sie in Europa liegen.
Beste Beispiele sind: Schweiz, Großbritannien, Serbien, Montenegro und Albanien. Eine passende eSim gibt es ab 3 Euro pro Tag bei unbegrenzter Datenmenge.

Die „Kleinen“
Auch einige Kleinstaaten wie Andorra, Monaco und San Marino oder der Vatikan gehören nicht zur EU. Hier muss man darauf achten, dass man nicht in die Netze der Landesanbieter gerät. In der Regel ist das in Monaco, San Marino und dem Vatikan kein wirkliches Problem, da es eine meist flächendeckende Netzabdeckung durch französische oder italienische Anbieter gibt. Dementsprechend sind diese „Kleinen“ meist auch im EU-Roaming deutscher Telefonanbieter enthalten. Vorher checken, kann aber nicht schaden.
Ziele außerhalb Europas

Hier ist klar, dass ein teures Roaming anfällt. Wichtige Ziele sind z.B. die Türkei, Kanada (sauteuer) und die USA. Bei Ländern in Südamerika, Afrika, Asien bis hin zu Australien und Neuseeland muss man nicht lange überlegen, ob das sinnvoll ist.
Brauche ich den eSim Anbieter wirklich?
Wer zu viel Geld hat, mag darauf verzichten. Meine Talkpartnerin Leah bringt im Podcast ein Beispiel, dass nachdenklich macht. Wenn die Roaming-Rechnung eines Schweizer Netzes innerhalb von 20 Minuten Datennutzung zehnmal so hoch war, wie die Tagesgebühr von Holafly, könnte das ein gutes Argument sein.
Der Talk
Unser Talk umfasst alle wichtigen Antworten zur Funktion, zu Preisen und zur Installation. Folgende zusätzlichen Fragen habe ich gestellt und natürlich auch Antworten bekommen
- Was bitte ist eine eSim?
- Funktioniert die eSim mit jedem Smartphone?
- Wie bekomme ich die eSim für mein Urlaubsziel und mit welchen Kosten bin ich dann dabei?
- Was passiert mit meiner deutschen Telefonnummer während die eSim aktiviert ist?
- Was passiert, wenn ich meine eSim am Urlaubsort aktiviere und sie funktioniert nicht korrekt. Gibt’s da Hilfe vom Anbieter?
- Wie wird abgerechnet?
- Gibt es bei diesem Angebot Datenobergrenzen?
- Nun ist HOLAFLY nicht der einzige Anbieter. Was spricht für diese Marke?
Natürlich wartet auch eine „Gebrauchsanweisung für Dummies“ im Podcast. Leah erzählt genau in der Reihenfolge des Vorgehens, was, wie und wann zu tun ist.

Information
Hinweis
Dieser ITB-Talk enthält keine bezahlte Werbung. Er wurde nach journalistischen Grundsätzen geführt.


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