
Reiseradio-Kommentar: Schnee und ICE

Was haben wir derzeit mit den USA gemeinsam? Die Vereinigten Staaten versinken derzeit in Wintersturm und Schnee. Wir auch, aber noch nicht so schlimm.
Die Temperaturen sind mit bis zu -40 Grad eisig, bei uns ist das eher moderat.
ICE spielt eine große unschöne Rolle. Bei uns ist er gern mal zu spät, beim Nachbarn übern Teich tritt ICE eher gefährlich und mitunter tödlich auf.
Die USA haben einen irren Präsidenten mit noch gefährlicheren Hintermännern. Bei uns steht die AfD vor der Tür wird von uns hoffentlich nicht endgültig reingelassen.
Winter auf der Welt. Ich wünsche trotzdem einen schönen Tag.
USA: Aktualisierte Reisehinweise des Auswärtigen Amts
Angesichts von Wetter und insbesondere wegen ICE (siehe oben) gibt es aktualisierte Reisehinweise aus dem Bundesaußenministerium für die USA.

Demonstrationen/Auseinandersetzungen mit den Migrations- und Sicherheitsbehörden
In Minneapolis und in anderen Städten kommt es bei Demonstrationen teils zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit den Migrations- und Sicherheitsbehörden.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Seien Sie wachsam und halten Sie sich von Menschenansammlungen, in deren Umfeld es möglicherweise zu Gewalt kommen könnte, fern.
- Beachten Sie die bestehende Ausweispflicht in mehreren Bundesstaaten, siehe Einreise und Zoll – Reisedokumente.
- Verhalten Sie sich ruhig und folgen Sie den Anweisungen der Behörden und lokalen Sicherheitskräfte.
Innenpolitische Lage
Amerikanische Großstädte sind landesweit mit einem Anstieg der Gewaltkriminalität konfrontiert. Es besteht auch weiterhin eine erhöhte Gefahr politisch motivierter Gewalt.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
- Meiden Sie Menschenansammlungen, in deren Umfeld es möglicherweise zu Gewalt kommen könnte, weiträumig.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Statistik gegen den Trend: Tourismus wächst

Der weltweite Tourismus ist auch im vergangenen Jahr weiter gewachsen. Die Zahlen. UN Tourism hat für 2025 ein Plus von vier Prozent gezählt. Konkret sind das 1,52 Milliarden Gästeankünfte. In konkretem Geld heißt das: 1,9 Billionen Dollar Einnahmen und ein Wachstum von fünf Prozent.
Den größten Zuwachs verzeichnet Europa. Es ist, laut UN-Zahlen, mit 793 Millionen internationalen Ankünften, ein Plus von 4 Prozent im Vergleich zu 2024 und sechsprozentiger Zuwachs im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2019. Topreiseziele in Europa waren Island, Norwegen und Zypern.
Auch für dieses Jahr wird ein weiteres Wachstum von drei bis fünf Prozent erwartet.
FEWO: Sommerferien-Preistrends
Wer sparen will Einiges beachten. Gibt es im Sommer finanzfreundliche Buchungstrends?

Der Sommer-Preisindex 2026 zeigt das Preisniveau für Ferienunterkünfte im Sommer und wo Urlauber sparen können. Für die Analyse hat das Ferienhaus-Portal Holidu die durchschnittlichen Übernachtungspreise für Ferienwohnungen und Ferienhäuser in den beliebtesten europäischen Reisezielen der Deutschen ausgewertet. Der Fokus liegt auf der Hoch- und Nebensaison 2026.
Hier die wichtigsten Ergebnisse:
- Ferienwohnungen sind im Sommer 2026 stark gefragt, doch die Preise unterscheiden sich in Europa deutlich nach Land und Region.
- Mittelmeerziele wie Spanien und Italien zählen zu den teuersten Reiseländern in der Hochsaison.
- In Deutschland sind Ferienwohnungen auf Inseln und an der Küste teurer, während Regionen im Binnenland meist günstiger sind.
- Wer außerhalb der Hochsaison reist, spart in vielen Regionen bis zu 30 Prozent pro Nacht.
Hotels und “Servant Leadership”

Mehr als ein neues Schlag- und Modewort ist gemeint, glaubt man Caroline von Kretschmann, Chefin im 5-Sterne Hotel „Europäischer Hof“ in Heidelberg. Im Interview mit dem Schweizer Hotel und Gastrofachportal „htr.ch“ erklärt sie, was gemeint ist:
Servant Leadership ist für mich eine Haltung, kein Tool und keine Methode. Es bedeutet, die eigene Rolle nicht als Status zu verstehen, sondern als Dienst: am Team, an der Organisation, am gemeinsamen Ziel. Ich frage nicht zuerst, was ich erreichen will, sondern was mein Team braucht, um wirksam zu sein. Ich höre zu, bevor ich spreche. Ich frage, bevor ich urteile. Ich lasse Raum, übernehme aber Verantwortung. Ich bin präsent, aber nicht dominant. Dienen heißt nicht Unterordnung, sondern Räume schaffen, in denen Menschen sich entfalten können. Mehr vorleben, weniger vorgeben.
Schon vor geraumer Zeit hat sie auch im Reiseradio-Podcast erklärt, welche Rolle der Gast in ihrem Haus spielt, das sie bereits in der vierten Generation als Familienbetrieb führt:
Der Gast bleibt zentral, sitzt aber nicht auf einem Thron.
Sie folge mit „dienender Führung“ keinem „Zeitgeist-Thema“ sagte sie im Interview. Servant Leadership zahle sich aus.
Vor allem ist es ein Menschheitsthema. Die Hotellerie der Zukunft wird menschlicher sein. Wenn wir als Führungskräfte Herz und Seele unserer Teams in den Fokus nehmen, ermöglichen wir echten Wandel. Indem wir diese spezifische Haltung authentisch vorleben, entsteht eine kollektive Haltung, die nicht nur im Unternehmen, sondern auch in der Gesellschaft positiv wirkt.

Social Media: Top in Winterberg
Irgendwas macht der Wintersport- und Erholungsort im Sauerland richtig, sonst wäre er nicht auf Platz 2 im Ranking des Reiseveranstalters „Fit Reisen“.

Die Ferienregion gehört zu den beliebtesten Kleinstädten Deutschlands in den sozialen Medien. In einem aktuellen Ranking des Reiseveranstalters Fit Reisen, der auf Wellness- und Gesundheitsreisen spezialisiert ist, belegt die Stadt einen hervorragenden zweiten Platz. Für die Analyse nahm der Veranstalter 985 deutsche Kleinstädte unter die Lupe und wertete deren Sichtbarkeit auf Plattformen wie Instagram, TikTok und YouTube aus.
Die Analyse bescheinigt der Stadt eine besonders starke Präsenz auf Instagram, wo über 346.000 Beiträge unter dem Hashtag #winterberg zu finden sind. Vor allem die Kombination aus Aktivurlaub und Naturkulisse sorge für eine hohe digitale Reichweite. Motive von Skipisten, weiten Panorama-Aussichten, Wanderwegen und Mountainbike-Strecken prägen das Bild und liefern ganzjährig attraktive Inhalte für Social-Media-Nutzer. Erstaunlich, dass gerade ein Mittelgebirgsort mit diesen Themen absahnt.
Winterberg teilt sich den zweiten Platz mit dem bayerischen Rothenburg ob der Tauber, direkt hinter dem Erstplatzierten Füssen im Allgäu.
Gehste inne Stadt. Wat macht dich da satt?

Das ist der Text von Herbert Grönemeyers Kult Song über eine der deutschen Top-Imbissvarianten. Das Reiseportal „tripz.de“ hat die Currywurstpreise in deutschen Großstädten untersucht und einen Preisindex erstellt. Insgesamt wurden die Preise in 78 Großstädten ausgewertet. Vorweg: Der Durchschnittspreis für die Wurst liegt derzeit bei € 3,92. Die Spannweite zwischen billigster und teuerster Wurst beträgt € 2,70.
Süd-West Gefälle
Die teuersten Currywürste wurden im Durchschnitt in Ingolstadt (€ 5,50), München (€ 5,32) und Nürnberg (€ 4,97) ermittelt. Bayern ist also im Preisindex eindeutig am teuersten.
Preishits wurden in Moers (€ 2,83), Gelsenkirchen (€ 3,05) und Potsdam (€ 3,07) ermittelt.
Die günstigsten Currywürste gibt es offensichtlich in Nordrhein-Westfalen und dort im „Revier“. Damit schließt sich auch der Kreis zu Herbert Grönemeyer.

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