DRR News 02.09.20 – Deutschland / Kreta / Malediven / Malaysia / Fliegen

Mehr Meer im Herbst 2020

Deutschland auch im Herbst Favorit

Der Deutschlandurlaub gehört auch für die bevorstehende Nebensaison zu den Favoriten des Jahres. DS-Destination Solutions, ein Vermittlungsunternehmen für Ferienunterkünfte hat eine Studie veröffentlicht in Sachen Beliebtheit von Inlandsferienregionen im September und Oktober. Hier punkten eindeutig die Küstenregionen, insbesondere an der Ostsee. Die Studie stellt weiterhin fest, dass sich der Durchschnittsaufenthalt verlängert hat. Die Zahlen beruhen auf derBasis der 253.000 Unterkünfte, die das Unternehmen in Deutschland anbietet.

Topziel Heringsdorf / Usedom

In der „Hitliste“ des Reisevermittlers steht Usedom ganz weit vorn. Heringsdorf, Ahlbeck, Karlshagen und Bansin sind in der Top 10 und belegen jeweils die Plätze 1, 3, 5 und 6. Die Insel Rügen punktet mit Binz (Platz 2), Sellin (Platz 4), Sassnitz (Platz 9) und Göhren (Platz 10). Außerhalb dieser beiden Regionen in Vorpommern punkten nur noch Kühlungsborn in Mecklenburg (Platz 7) und Westerland auf Sylt (Platz 8).

Platz 2 auf der Favoritenliste: Binz / Rügen

Kreta mit Maskenpflicht

Griechenland hat in den letzten Wochen als Badeziel auf dem deutschen Markt als eines der wenigen Destinationen gepunktet. Trotzdem macht sich die griechische Regierung Gedanken um wachsende Infektionen.

Auf Kreta wurden sechs neue Corona-Fälle gemeldet. Die Griechenland-Zeitung meldet, dass in der Inselhauptstadt Heraklion bis zum 14. September eine Mundnasenschutzpflicht sowohl in Innen- als auch in Außenräumen gilt. Partys oder Wochenmärkte sind grundsätzlich verboten. In Tavernen und Gaststätten dürfen höchstens vier Personen an einem Tisch sitzen. Davon ausgenommen sind nur Familienmitglieder ersten Grades. Verboten ist auch die Zusammenkunft von mehr als neun Personen an einem Ort.

Neue Coronaregeln auf Kreta

Ähnliche Maßnahmen gelten bereits für die Provinz Chania (ebenfalls Kreta), auf Chalkidiki, Mykonos, Paros, Antiparos, Zakynthos und Lesbos.

Malediven verlangen negativen Corona-Test

Ab 4. September muss bei Ankunft auf den Malediven kein aktueller und negativer Corona-Test vorgelegt werden. Er darf nicht älter als 72 Stunden sein. Außerdem benötigt eine bestätigte Unterkunftsbuchung. Ein Wechsel der Unterkunft während des Aufenthalts ist aktuell nicht erlaubt. An einer Lockerung dieser Vorschrift will man aber arbeiten. Die lokalen Behörden raten außerdem dazu, die Corona-App „TraceEkee“ auf ihr Smartphone zu laden.

Foto: Maldives Marketing & PR Corporation

Einreisestopp Malaysia

Die Behörden haben den bestehenden Einreisestopp für ausländische Touristen verlängert. Mit einer Grenzöffnung sei in diesem Jahr nicht mehr zu rechnen, heißt es aus Regierungskreisen.

IATA warnt Maskenverweigerer

Fliegen nur mit Maske – Foto: Lufthansa

Der Airline-Dachverband IATA hat Passagiere noch einmal an die Maskenpflicht an Bord von Flugzeugen erinnert und fordert die Übernahme von Verantwortung durch Passagiere. Durch den Kauf des Tickets akzeptiere man automatisch die Beförderungsbedingungen. Wer sich daran nicht halte, dem drohe die Verweigerung des Flugs und die Sperrung für eventuelle künftige Flugreisen. Nach jeweils gültigem nationalen Recht können auch Strafen verhängt werden. IATA Boss Alexandre de Juniac appellierte in einer Mitteilung an den „gesunden Menschenverstand“ der Flugreisenden.

US – Fluggesellschaften

United war Vorreiter bei der Abschaffung von Umbuchungsgebühren. Die Konkurrenz zog allerdings direkt nach. Gestern verkündeten auch Delta und American, dass sie sich künftig von Umbuchungsgebühren verabschieden. Die Regelung gilt für alle Inlandsverbindungen und für Kurzstrecken ins Ausland, wie z.B. von USA nach Mexiko oder Kanada. Die billigste Tarifklasse, Basic Eco oder auch Eco Light, ist von dieser Regelung ausgenommen. Für alle anderen Buchungsklassen entfallen die Gebühren für notwendige Umbuchungen. Eventuelle tarifliche Preisdifferenzen für den neuen Flug müssen aber bezahlt werden.

Umbuchungen dauerhhaft ohne Gebühr – Foto: United Airlines

PAD in Not

Die Finanzluft für den Flughafen Paderborn-Lippstadt (PAD) wird immer dünner. Auch der Landkreis Lippe hat jetzt beschlossen, als Gesellschafter des regionalen Airports in Ostwestfalen auszusteigen. Die Insolvenz in Eigenverwaltung rückt damit immer näher. Finanz- und Personalreduktionen waren bereits angekündigt worden.

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