DRR18 Madeira entdecken

Madeira-Meereskontrast

So mitten im Sommer mag sich der Eine oder Andere bereits darüber Gedanken machen, wohin es denn im Herbst gehen könnte, Ende Oktober oder November, dann, wenn es bei uns beginnt hässlich zu werden und sich der Sonnenmangel offenbart. –  Schon mal über Madeira nachgedacht?

Madeira – Reiseinfos

Blick vom Cabo Girao auf die Südküste
Blick vom Cabo Girao auf die Südküste

22 – 24 Grad bietet die Tagestemperatur, nachts wird es selten kälter als 18 Grad. Der Durchschnitt weist 6-7 Sonnenstunden pro Tag aus. Allerdings wartet der Herbst auch schon mal mit ein paar Regentagen aus. Dieser Regen kommt dann hauptsächlich im Norden der Insel runter. Im Süden bleibt es, von einem kurzen Regenschauer mal abgesehen, meist trocken. Für Alle, die gern Wandern, etwas erleben und trotzdem auch etwas Sonne tanken möchten, ist das schlicht ideal. – Jetzt im Sommer meldet die Klimatabelle 26 Grad und 10 Sonnenstunden pro Tag. Man sieht, es besteht kein großer Unterschied. Blumen- und Pflanzenliebhaber sind zudem auf Madeira goldrichtig. Durch die etwas höhere Luftfeuchtigkeit, wächst und gedeiht Alles ganz wunderbar. Klassisches Beispiel: Hortensienbäume, keine Büsche – und ein Farn kann schon mal 2 Meter hoch werden.

Flugverbindungen

Deutsche Ferienflieger bieten das ganze Jahr über Nonstop-Verbindungen an. Mit der einheimischen Liniengesellschaft TAP Portugal fliegt man in der Regel über Lissabon. Beides hält sich zeitlich im Rahmen. Nonstop geht das von Deutschland aus in 4-5 Stunden, mit Zwischenstopp in Lissabon können es auch mal 8 Stunden werden.

Aktiv auf der Insel

Wanderparadies Madeira
Wanderparadies Madeira

Madeira ist eine Felseninsel. Das heißt: Strandspaziergang abhaken. Eigentlich alle guten Hotels haben einen Swimming-Pool. Wer im Meer baden will, ist auf der Nachbarinsel Porto Santo gut aufgehoben. Madeira bietet an einigen Stellen lediglich Badetreppen, die ins Meer gehen. Oder im Nordosten in Porto Moniz natürliche Meerespools, die in den Stein integriert sind. – Faul ist man also am Pool. Fleißig in den Bergen, beim Wandern. Und da kommen die Levadas ins Spiel. Es sind Wasserkanäle, die von hoch oben in den Bergen bis ins Tal reichen. Das hat den Vorteil: Beim Wandern geht es immer leicht bergab. Für ganz Sportliche gilt: Natürlich kann man auch richtig kraxeln. Die schwierigsten Strecken führen auf den Pico Grande, oder den Pico Arieiro. Letztere hat die Kategorie NUR FÜR EXPERTEN und ist über 20 Kilometer lang. Das ist was für Spezialisten, die hier aber durchaus zu ihrem Recht kommen. Der Normalurlauber macht seinen Levada-Gang, ist dabei gerne auch schon mal 4-6 Stunden unterwegs und legt sich am nächsten Tagen, wegen Muskelkater, an den Pool.

Endless-Pool: Quinta do Rochinha in Ponta do Sol
Endless-Pool: Quinta do Rochinha in Ponta do Sol

Wo wohnen?

Damit sind wir bei der Unterkunft. Da hat die Insel Alles im Programm, von der einfachen Pensao bis zum 5-Sterne Hotel. Besonders empfehlenswert sind die zahlreichen Quintas – also Landhotels, die gelegentlich auch mal in der Stadt zu finden sind. Bei Landhotel geht es auch eher um die Anmutung. Die Besten haben sich in der Kooeration der „Quintas da Madeira“ zusammengeschlossen.

Walbeobachtung – Whale Watching Touren

Ganz im Osten der Insel, weit hinter Funchal, erreicht man das Örtchen Canical. Hier war einst das Zentrum der madeirensischen Walfangflotte und hier gibt es ein spannendes Museum über den Walfang. Hochmodern in Ausstellung und Museumsgebäude. Äußerst sehenswert. Nur sehr kurz lief das Geschäft, denn hier begann man erst in den 1940er Jahren mit der Jagd. Vierzig Jahre später war der Spuk vorbei. Inzwischen hat man sich, erst notgedrungen, dann mit Überzeugung an den Schutz der Meeressäuger gemacht und betreibt das sehr ernsthaft.

Walbeobachtung mit Lobosonda
Walbeobachtung mit Lobosonda

Einen sehr guten Eindruck in Sachen Walbeobachtung, machen die Touren von Lobosonda. Der Hafen von Calheta im entgegengelegenen Südwesten der Insel ist ihre Basis. Von dort startet Lobosonda seine Walbeobachtungstouren, unter anderem mit einem alten restaurierten Fischerboot, der „Ribeira Brava“. Bei Familie Gomes ist man richtig, denn hier geht es nicht um Sensation, sondern um Artenschutz. Der zusätzliche Vorteil für deutsche Urlauber besteht darin, dass Claudia Gomes Deutsche ist, es also keine Verständigungsprobleme gibt. Ein Tipp noch: Die Touren sind schnell ausgebucht, also unbedingt vorher reservieren.

Dieser Bericht wurde unterstützt von „Quintas da Madeira“

Reisenews vom 06. Juli 2015

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