DRR23 Wellness in Westungarn – keine Billigvariante mehr

Wellness und Kuren in Westungarn? – Ja, das wird immer beliebter. Wir sagen heute warum und schauen uns natürlich auch die Gegend an.

Da gibt’s nun die vielen Thermalquellen und seit der Wende von 1989 hat man zusehends versucht, damit Geld zu verdienen. Das Handicap war dabei, dass sich die Infrastruktur bei Bädern wie bei Hotels noch lange Zeit auf sozialistischem Standard bewegte. – Das hat sich inzwischen verändert und deshalb wird es auch Zeit, so die Verantwortlichen, etwas gegen das Vorurteil vom BILLIGEN JAKOB unter den Gesundheitsangeboten zu tun.

Das SPIRIT-Hotel in Bad Sarvar
Das SPIRIT-Hotel in Bad Sarvar

Als Beispiel dient uns das Spirit Hotel in Bad Sávar in Westungarn, ziemlich dicht an der Grenze zu Österreich. 2010 wurde es als das beste Gesundheitshotel Europas ausgezeichnet und hat sich seitdem einen festen Platz auf der Liste renommierter Gesundheitshotels ergattert. Zu verdanken war das einem Mann namens Alfred Hackl, der das Haus einige Jahre als Manager geführt hat und es zudem machte, was es heute ist. – Gute Manager ziehen weiter. Heute leitet er eines der ersten europäisch geprägten Spa- und Golfhotels in der Nähe von Shanghai in China. – Aber er kann stolz sein auf das, was er mit seinem Team aufgebaut hat.

Doppelzimmer mit Wohlfühlfaktor
Doppelzimmer mit Wohlfühlfaktor

Das was einen erwartet ist gepflegter 4-Sterne Standard mit luxuriösen, zum Teil etwas ausgefallenen Zimmern. Gleich ob es sich um eine gesonderte Kuschelecke im Zimmer, oder den Whirlpool im Raum handelt, es wird viel geboten. Allerdings kann man dann auch nicht mehr die Preise der Billig-Wellnessangebote von vor Jahren erwarten. Bei rund 110 Euro pro Nacht inklusive Halbpension und Benutzung der Spabereiche starten die Angebote. Bei entsprechenden medizinischen Anwendungen wird es natürlich teurer. Dafür befindet man sich aber auch in einem der wegweisenden Kur- und Wellnesshotels Ungarns.

Wellness en Detail:

Die Altstadt von Sopron
Die Altstadt von Sopron

Für Alle, die auch jenseits des Kurangebots etwas sehen wollen, gibt es reichliche Möglichkeiten ungarische Ortschaften und ungarisches Lebensgefühl kennen zu lernen. Der Herr EX-Hoteldirektor betont, in Westungarn sei man noch eine showfreie Zone. Je näher man der österreichischen Grenze kommt, desto enger fließen Geschichte und Kultur der ehemaligen habsburgischen K.u.K. Monarchie Österreich-Ungarn in die Umgebung ein. Auf dem Weg nach Sopron, dem ehemaligen Ödenburg, gibt es einen Pflichtstopp: Fertőd, die Stadt der Musik und das Schloss Esterháza. Und auch Sopron bietet viel: Geschichte und Kulinarik. Der letzte historische Meilenstein der Stadt war das „Paneuropäische Picknick“ in der Nähe der Grenzstadt zu Österreich und die Öffnung der Grenze im Jahr 1989. Die Stadt bietet aber neben der Geschichte auch viel Kulinarisches, z.B. nette Weinstuben und -keller, wo es nicht nur hervorragenden Wein gibt, sondern auch Pörkölt, der ungarische Begriff für unser Gulasch. Gulyas wiederum nennt man dort allenfalls die gleichnamige Suppe.

Weitere Informationen:   hungary-tourism-logoLOGO Spirit

 

 

 

 

Reisenews vom 10. August 2015

Die Schlagzeilen: AirBnB ist Spitze in Paris – Schadensersatz nach falscher Auskunft durch Reiseleiter – Berlin soll „Hard-Rock-Hotel“ kriegen – Skandal um alkoholisierte Flugcrew

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