DRR30 Outer Banks und North Carolina

Beach at Ocracoke, part of the Cape Hatteras National Seashore. Dr. Beach has awarded Ocracoke a No. 1 ranking.

Es gibt ja so Ecken in den Vereinigten Staaten, die sind wunderschön und trotzdem fahren ausländische Touristen nur zu einem geringen Anteil hin. Das ist ein großer Fehler, den wir heute wieder einmal bekämpfen wollen. Der heutige Ausflug bringt uns an die US-Ostküste und dort nach North Carolina.

Die komplette Reiseradioshow über die Outer Banks und North Carolina:

Die Größe North Carolinas liegt im Mittelwert der US-Staaten und belegt Platz 28. Von Ost nach West misst der Staat knapp 900 Km, von Nord nach Süd gut 300 km. Er Liegt mit seinen knapp 10 Millionen Einwohnern, von denen etwa 60% in Städten und 40% auf dem Land leben, im Vergleich der US-Staaten an elfter Stelle. Das Zentrum ist die Dienstleistungsstadt Charlotte. Die Hauptstadt ist, wie so oft, aber eine andere Stadt: Raleigh hat als Capital von North Carolina aber immerhin auch noch etwas über 400 Tausend Einwohner.

NASCAR Rennen (Foto: Bill Russ / VisitNC.com)
NASCAR Rennen (Foto: Bill Russ / VisitNC.com)

Berge oder Meer. In N.C. muss man sich entscheiden. Wer etwas mehr Zeit hat und ein günstiges Aufenthaltsdatum erwischt sollte das machen, was alle tun. Raus aus der Stadt und zum Autorennen. Der „Charlotte Racetrack“ gehört zu den großen NASCAR-Rennstrecken im Lande. Eines der großen jährlichen Rennen sind die „Coca-Cola 600“. Darf man als Besucher eigentlich nicht verpassen, wenn es den zeitlich irgendwie hinhaut. Ans Meer und zur vorgelagerten Inselkette, den „Outer Banks“ kann man dann immer noch fahren.

 

Eine kurze Videoeinstimmung:

Currituck Beach Lighthouse - Einer von 4 großen Leuchttürmen. (Foto: Bill Russ / VisitNC.com)
Currituck Beach Lighthouse – Einer von 4 großen Leuchttürmen. (Foto: Bill Russ / VisitNC.com)

Die Outer Banks, ein sehr schönes Stückchen Erde. Und bekannt durch seine vielen unterschiedlichen Leuchttürme. Sie waren und sind für die Schifffahrt überlebenswichtig. Sie waren Einnahmegarant für viele Piraten, die Schiffe mit falschen Leuchtfeuern zum Auflaufen auf Sandbänken brachten und die gestrandeten Boote ausraubten. Das aber ist schon lange her. Generell gilt die See vor den Outer Banks als gefährliches Wasser. Hunderte von Wracks liegen vor der Küste. Diese Tatsache hat der Inselgruppe den Beinamen „Graveyard of the Atlantic Ocean“ eingebracht.

Das Kurzporträt der Outer Banks:

Dare County Beach - (Foto: VisitNC.com)
Dare County Beach – (Foto: VisitNC.com)

Es sei erwähnt, dass die Inseln der Outer Banks im Sommer ein beliebtes Ferienziel sind. Bei der stetigen „Wanderung“ der Inseln erstaunt es, dass sehr viele Menschen ihre Häuser quasi unmittelbar ans Wasser gebaut haben. Man kann sich ausrechnen, dass diese Gebäude zwangsläufig nicht für die Ewigkeit gebaut werden können. Mal ganz davon abgesehen, dass auch so mancher Prachtbau im Lauf der Jahre Opfer von Stürmen oder Hurricanes wird. Aber, ACHTUNG PLATITÜDE, so ist er der Ami. Fällt das Haus um, baut er es eben wieder auf.

 

Hanggliding auf den Outer Banks (Foto: Bill Russ / VisitNC.com)
Hanggliding auf den Outer Banks (Foto: Bill Russ / VisitNC.com)

Die Geschichte der Outer Banks ist nicht komplett ohne die Geschichte der Luftfahrt. Auf diesen, für ihren Wind bekannten schmalen Inseln, fand der erste wirkliche motorisierte Flug der Welt statt. Die Brüder Wright sorgten dafür an einer äußerst windigen Stelle. Heute steht ein großes Monument in Kitty Hawks und erinnert an die Flupioniere, die hier ihre ersten „Hopser“ machten. Der erste Flug im Jahr 1903 ging gerade mal über 36 Meter. Natürlich muss man das riesige Nationale Monument gesehen haben, das zu Ehren der Wright-Brüder gebaut wurde. Vom Denkmalshügel aus hat man zudem einen wundervollen Weitblick über die Inseln und hinaus aufs Meer. Heute können sich hier mutige und sportliche Besucher im HANGGLIDING, dem Drachenfliegen üben. Wer er ruhiger mag, der macht Strandspaziergänge oder geht eine Runde Golf spielen. Achtung auch hier, muss man den Wind immer mitkalkulieren. Die Inseln bieten überwiegend private Unterkünfte, Ferienhäuser und vergleichsweise wenige Hotels oder Ferienresorts. Und – das sollte man auch wissen – die Preise für Übernachtungen liegen durch diese Struktur ein ganzes Stückchen höher als im Inland. –

North Carolina – noch ein paar Facts. Staatsinselt ist die Honigbiene. Staatsbaum die Kiefer und das Staatsgemüse ist die Süßkartoffel. Das kriegt man eindrücklich mit, wenn man wieder ins Landesinnere kommt, nach Rocky Mount zum Beispiel. Da spielt das Gemüse eine Riesenrolle, Schließlich ist hier das größte SWEET POTATO-Anbaugebiet der Welt. Apropos Essen. Wer in der Hauptstadt Raleigh Station macht, sollte sich einen besonderen Frühstückstempel, mitten im Stadtzentrum nicht entgehen lassen. „Big Ed’s“ ist eine Institution, auch wenn sich der Gründer Big Ed Watkins vor einigen Jahren zur Ruhe gesetzt hat. Trotzdem schaut er fast täglich vorbei und erzählt wunderschöne Geschichten.

Die Begegnung mit „Big Ed“:

Information: Verkehrsbüro North Carolina c/o Wiechmann Tourism Service, 60385 Frankfurt am Main, Tel.: 069-25538260  northcarolina logo2014

 

 

Die DRR-Reisenews vom 05. Oktober 2015

Abzocke?-Rom mit dem Bus – Mammuthotel auf den Malediven – Ärger für AirBnB in Berlin – Trend: „Micro Adventure“ – Urteilrevision gegen „Costa Concordia“ Kapitän Francesco Schettini

frametraxx_banner_2

 

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*