Podcast 314 – ITB Talk: Camping 26 – Trends & Geschichten

Wildwood Camping auf Rügen - Foto: Camp Komm

Die Reisestatistik des Jahres 2025 sagt: Camping ist der Trend.  Statista bescheinigte den Camping-Tourismus eine Wachstumsrate von 4,2%.

Das ist mehr als bei Ferienwohnungen und -häusern und erheblich mehr als in klassischen Unterkünften.

Lagerfeuer vor der Jurte – Foto: CampAdventure

ITB-Talk: Camping 2026

Deshalb müssen wir reden. Das geschah während der ITB mit zwei Frauen vom Fach: Geplant – Getan. Neues erfahren und auch noch jede Menge Spaß gehabt. Könnt Ihr hören im Podcast.

Die Menschen und die Agentur

Karolin Turck – Foto: Camp Komm

Karolin Turck und Ina Bohse sind nicht nur erfahrene Camperinnen, sie haben 2020 auch den Trend erkannt und mit „Camp Komm“ ihre eigene PR-Agentur aufgemacht. Seitdem betreuen sie Kunden aus diesem Bereich. Daraus wurde im Lauf von ziemlich genau 6 Jahren die Agentur für naturnahes Reisen.

Naturnahes Reisen war noch nie so beliebt und vielfältig wie jetzt. Unsere Mission: Wir begeistern und inspirieren Menschen für all die kreativen Ideen und Angebote, die es auf dem Markt gibt.

Reden und jemanden fragen, der sich mit Sowas auskennt, erschien mir eine tragfähige Ausgangslage zu sein.

Ina Bohse – Foto: Camp Komm

Die inhaltlichen „Gegensätze“

Am besten lässt sich konstruktiv reden, wenn man unterschiedlicher Meinung ist und trotzdem nicht ahnungslos.

Ich bin eher Camping-Skeptiker mit geringer Erfahrung. Immerhin schaue ich zurück auf einmal 4 Wochen Portugal mit Zelt (vor rund 40 Jahren) und einen USA-Trip mit einem Riesen-Wohnmobil vor gut 15 Jahren.

Mit dem RV an der Pazifik-Küste bei Monterey (California) – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD

Vom Hocker gerissen hats mich nicht und der Wohnmobil Roadtrip war wahnsinnig teuer, auch wenn er (ich gebe es zu) unterm Strich wunderschön war.

Relaxen nach 600 Tageskilometern im 6 Tonner Campmobil – Foto: ttb-media TON-TEXT-BILD

Boom vs. Erfahrung

Das Motto war klar: Boom gegen eigene unterschiedliche Erfahrungen und meine Aufforderung an Ina und Karolin auch. Aufgabe: Überzeugt mich von Camping heute…

Karo unterwegs in Namibia – Foto: Camp Komm
Ina mit dem Zelt im Joshua Tree National Park (California) – Foto: Camp Komm

Unsere Themen

  • Wie sieht Camping heute aus und sind die Leute auch anders drauf?
  • Der Wandel des Camping und die „Outdoor-Erfahrung“ zwischen Dauercampern (ja, wir haben auch über die fast schon historische RTL-Serie geredet), Naturerlebnis bis zum Glamping.
  • Von der Vielfalt des Camping: Stellplätze für den Camper ab 10 Euro bis zur Luxus-Jurte im Mǿns Klint Resort in Dänemark, wo die Nacht auch bis zu 400 Euro kosten kann. Ist Camping immer noch dem „Billig“-Image?
Glamping vom Feinsten: Mons Klint Resort – Foto: Mons Klint Resort
  • Erfahrung mit Naturnähe vom „Allemans Rätten“ (dem schwedischen Jedermannsrecht) über “Wildwood Camping” in Deutschland bis zur Erfahrung in amerikanischen Nationalparks.
  • Sowohl Karo als auch Ina sind stolze Besitzerinnen von T4 oder T5 – VW Bussen. Wir reden über den legendären Camper und klären auch, was daran toll und was weniger gut ist.
Karo mit Bulli in Norwegen – Foto: Camp Komm
Camper mit Aussicht: Ina in ihrer Wahlheimat Mallorca – Foto: Camp Komm

Unterwegs sein

  • Natürlich kommen auch Reiseziele nicht zu kurz, von Nordamerika über Spanien, Frankreich, Dänemark, Norwegen, Schweden bis zu Camping-Specials in Deutschland ist alles Thema.
  • Van-Life und die digitalen Nomaden. Wie steht es um die Wahrheit der Dauerreisenden im Camper Van?
  • Die Begeisterung zwischen Mallorca und Skandinavien und warum Ina, die inzwischen auf Mallorca wohnt, ihre Lieblingsinsel jedes Jahr im Juli und August verlässt, um in Dänemark zu campen.

Mein “Go West”- Roadtrip “mit allen Wettern”

Drei Wochen unterwegs mit dem Camper. Rund 3.500 Kilometer unterwegs mit einem 6-Tonner. Route: California, Nevada, Utah, Arizona, California.

Minus 4 Grad & Schnee im Juni: Wintereinbruch am Lake Tahoe – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD
35 Grad: Hot, Hot am Lake Powell (Utah) – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD
24 Grad & Idylle in Sedona (Arizona) – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD

Klima, Öko & Naturnah

  • Der Trend der Campingplätze zur Öko-Zertifizierung und warum das nichts mit Naturtoilette und Rückbau des Komforts zu tun haben muss.
  • Öko bedeutet heute oft auch Elektromobilität. Gibt es eigentlich inzwischen auch schon E-Camper Vans, wie z.B. umgebaute Versionen des VW-ID Buzz? Funktioniert das auch?
  • Wo ordnet man die Camping-Influencer ein und wieviel „Wahrheit“ transportieren sie tatsächlich?
  • Wir haben auch über die Kunden von Camp Komm geredet und die Palette ist wirklich groß. Sie reicht von Camp Adventure, über Wildwood-Plätze bis zum Glamping-Resort auf der dänischen Insel Mǿn oder dem naturnahen „Hearts-Hotel“ im Harz

Gesamtgefühle

Karo und Ina: Immer einen guten Tipp parat. – Foto: Camp Komm
  • Gefühlsfragen wurden zum Thema: Muss man als Camper ständig planen, ständig nervig ein- und auspacken und damit quasi permanent gut organisiert sein?
  • Hauptfrage am Ende: Muss man für Camping geboren sein oder lässt sich das lernen? – Besteht da bei mir noch Hoffnung?
Route 50: Einsamster Highway der USA – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD

Information

Camp Komm

Landschaftsträume: Karo in Namibia – Foto: Camp Komm

 

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