D-RR News 06.09.21 – Bahnstreik / Ferienhäuser / Mallorca / Politik

Veränderung bei den Risikogebieten

Seit gestern 0 Uhr gelten die Veränderungen der Einstufung des Robert-Koch-Instituts in Sachen Hochrisikogebiete.

Neu auf der Liste stehen:

  • Albanien
  • Aserbaidschan
  • Guatemala
  • Japan
  • Die Palästinensischen Gebiete
  • Serbien
  • Sri Lanka

Für die Rückreise aus diesen Ländern gelten die bekannten Regeln für Hochrisikogebiete: Online-Anmeldepflicht vor Einreise. Vor Start der Rückreise muss ein negativer Test bzw. der Impf- oder Genesenen-Nachweis vorgelegt werden. – Nicht geimpfte Personen gilt die Pflicht zur häuslichen Quarantäne von 10 Tagen. Diese kann verkürzt werden nach Vorlage eines negativen Tests, der frühestens 5 Tage nach Einreise durchgeführt werden darf.

Kein Risikogebiet mehr ist seit gestern ist

  • Kuwait

Die Liste der Virusvariantengebiete ist derzeit leer.

Bahnstreik ohne Ende?

Foto: Volker Emersleben / Deutsche Bahn

Nach der Entscheidung des Landes-Arbeitsgerichts Frankfurt vom Samstag darf der Streik der GDL bis Morgen 2 Uhr weiter durchgeführt werden. Übers Wochenende fuhren nur rund 30 Prozent aller Fernzüge, im Nahverkehr gab es regional unterschiedliche Einschränkungen. Im Schnitt fielen hier rund 60 Prozent der Zugverbindungen aus. Auch der Streik im Güterverkehr wird fortgesetzt.

GDL-Chef Claus Weselsky betonte heute Morgen im ZDF-Morgenmagazin, dass er im Moment keinerlei Anlass sehe, zu Verhandlungen zurückzukehren. Er sprach von vorgetäuschten Verbesserungen im Angebot der Deutschen Bahn. Das müsse aber vorgelegt werden, wenn man weiter verhandeln wolle. Die geäußerte Kritik des DGB hält er für nicht gerechtfertigt. Demnach wäre mit weiteren Streiks zu rechnen.

Mallorca tiefenentspannt?

War da was? – Balearen waren erfolgreicher als gedacht – Foto: alltours

Die Tourismuszahlen auf der Deutschen Lieblingsinsel normalisieren sich Zug um Zug. Erst waren die Inzidenzen bei uns niedriger, inzwischen hat sich das Niveau fast angeglichen. Trotz aller beschworenen wirtschaftlichen Probleme, macht das dem Tourismus in Richtung Mallorca nichts aus. Der Flughafen von Palma hat Passagierzahlen vorgelegt, die sich inzwischen den guten Zahlen von 2019 wieder annähern. Wie der „Spiegel“ berichtet, schwärmt Francina Armengol, Ministerpräsidentin der Balearen, inzwischen von einer guten Saison auf dem gesamten Inselarchipel der Balearen. Der Boom scheint sich zudem auch über die Hochsaison hinaus fortzusetzen.

Toptrend: Ferienhäuser und Ferienwohnungen

Der Kunde will mehr Ökologie im Ferienhaus oder Ferienwohnung

Im vergangenen Jahr ist die Beliebtheit von Urlaub im Ferienhaus und in der Ferienwohnung noch einmal deutlich gestiegen. Eine GfK-Umfrage im Auftrag des Ferienhausvermittlers NOVASOL zeigt, dass zwei Drittel der Befragten Ferienhäuser und Ferienwohnungen für die Urlaubsformen der Zukunft halten.

Gleichzeitig steige der Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit bei der Urlaubsunterkunft. So zeige die Umfrage unter 10.000 Ferienhaus-Gästen, welche Maßnahmen auf der Wunschliste ganz oben stehen. Drei Viertel (77 %) sprechen sich für Klimaschutz bei Strom und Heizung aus. Aber auch die Bauweise spielt eine Rolle: „Mein Ferienhaus soll aus ökologischen Materialien gebaut sein“, sagten zwei Drittel (67 %) der Teilnehmenden. 58 Prozent fänden zudem ein Siegel hilfreich, das den CO2-Fußabdruck der Ferienunterkunft auf einen Blick abbildet.

Wahlforderung des DTV: Aufbauprogramm für den Tourismus

Reinhard Meyer, DTV-Präsident – Foto: dtv/Benjamin Maltry

Auch wenn die Nachfrage in der Sommersaison in den deutschen Destinationen gut war und besonders Wandern, Radfahren, Camping-, Reisemobil- oder Wassertourismus boomen, der Deutschlandtourismus hat sich noch lange nicht stabilisiert. Die Bilanz des ersten Halbjahres 2021: Ein Drittel weniger Übernachtungen als im Vorjahreszeitraum. Vor diesem Hintergrund stellt DTV-Präsident Reinhard Meyer die Wahlforderungen des Deutschlandtourismus in Berlin vor.

Der Tourismus läuft langsam wieder an. Vieles geht wieder. Das Schlimmste, was jetzt kommen könnte, wäre eine erneute Lockdown-Diskussion. Die Branche sorgt für sicheres Reisen, unterstützt die 3G-Regel und wirbt für die Impfung. Zunehmend wird in der Branche auch selbstkritisch auf Probleme wie den Fachkräftemangel und auf die notwendigen Anforderungen beim Thema Nachhaltigkeit reagiert.

Es bedürfe weiterhin politischer Unterstützung, um den Wirtschaftsfaktor Tourismus mit noch besserer Qualität wieder auf die Erfolgsschiene zu bringen. Der Tourismus brauche ein Wiederaufbau- und Modernisierungsprogramm, das die mittelständisch geprägte Branche bei Investitionen in Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Klimafolgenanpassung, bei der Digitalisierung oder bei Innovationen unterstütze. Meyer forderte zudem einen kommunalen Rettungsschirm, damit Kommunen mit der Finanzierung der touristischen Infrastrukturen nicht allein gelassen werden. Zudem fordert der DTV einen Staatssekretär für Tourismus von einer neuen Regierung. Der Deutschland-Tourismus sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und verdiene einen entsprechenden Platz in der Wirtschaftspolitik einer neuen Bundesregierung.

Thailand plant Öffnungen

Zum 1. Oktober will sich das Land an unterschiedlichen Stellen weiter für den Tourismus wieder öffnen. Das Land hat dafür das auf den ersten Blick ziemlich komplizierte Phuket-Sandbox“-Modell entwickelt. Was theoretisch gut klingt, findet bisher aber nur wenig Anklang bei einreisewilligen Touristen.

Neue Corona-Vorschriften für Uganda

Uganda plant die Einreisebestimmungen ab 15. September zu ändern. Dann soll für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz folgendes gelten:

Bei Ein- und Ausreise muss jeder ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen. Der Abstrich für den PCR-Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Reisende müssen deshalb einen negativen PCR-Nachweis vor Reiseantritt am Abflughafen vorlegen. Der zweite PCR-Test erfolgt bei der Ankunft in Uganda.

Die neue Regelung betrifft alle Reisenden, unabhängig vom Alter – auch Kinder, Impfstatus und Herkunftsland, und an allen Landesgrenzen, inkl. des internationalen Flughafens in Entebbe.

Bei Ankunft in Uganda sollten Reisende sich auf eventuelle Verzögerungen bei der Abfertigung und Einreise einstellen. Wer am Flughafen in Entebbe anreist wird mit einem Shuttle-Bus zum nahegelegenen Testzentrum gefahren. Dort unterziehen sich Touristen einer Fiebermessung bevor der zweite PCR-Abstrich erfolgen kann. Erst nach einem negativen Ergebnis können Touristen in das Land einreisen. Die Kosten in Höhe von 55 Dollar für den PCR-Test trägt der Reisende selbst. Es ist ratsam einen Termin für den PCR-Test in Uganda zu buchen. Bei der Ausreise müssen Reisende ebenfalls ein negatives PCR-Ergebnis vorweisen.

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