
Heute & Morgen: Stockende Abwicklung in Shiphol
Heute und Morgen kann es zu stockender Abfertigung am Amsterdamer Flughafen kommen. Betroffen davon ist die Sicherheitskontrolle. Dort soll die Arbeit heute dreimal und Morgen fünfmal – jeweils für 15 Minuten niedergelegt werden. Die unbedingt mindestens notwendige Zahl von Sicherheitskräften soll zwar nicht unterschritten werden. Zu Verzögerungen wird es vermutlich trotzdem kommen.

Die Mitarbeitenden dort beklagen nach einer Personalreduzierung zu Beginn des Jahres eine zu hohe Arbeitsbelastung, die u.a. zu hohen Krankenständen geführt habe.
Mallorca: Weg von „Malle“ – Hin zu gemeinsamer Verantwortung

Die Demonstrationen und Auseinandersetzungen rund um Overtourism und immer schlechter werdender sozialer Bedingungen für die Menschen auf der größten Baleareninsel. Die Botschaft, die verbreitet werden soll, lautet “Ich für dich, du für mich”. Es ist gewissermaßen der Appell an beide Seiten: Touristen wie Einheimische soll mehr aufeinander eingehen, gegenseitig Rücksicht nehmen, aber auch auf Umweltbedingungen achten, von der Müllvermeidung über nachhaltiges Verhalten beim Verrauch von Wasser und in der Natur.

Transportiert werden soll die Initiative für die Besucher offensichtlich vorrangig über die Reiseveranstalter, die für den Boom im Lauf der Jahrzehnte gesorgt haben. Als ersten Schritt hat man beginnen auf einer Kampagnen-Website für die Ziele zu werben und Verantwortliche im Tourismus aufgefordert, sich per Unterschrift zu den Zielen zu bekennen.
Diese klingen gut:
Der Bewohner im Mittelpunkt
Wir setzen das Wohlergehen unserer lokalen Gemeinschaft an erste Stelle.
Bewahrte Identität
Wir schützen die mallorquinische Sprache, Kultur und Traditionen.
Echtes Gleichgewicht
Wir streben nach Harmonie zwischen dem Genuss des Besuchers und dem täglichen Leben auf der Insel.
Die schwierigste Aufgabe dürfte – wie immer – darin liegen, die Ziele, zu denen man sich bekannt hat erfolgreich an die Touristenströme weiterzugeben und dann zu hoffen, dass sich die Besucher daran halten. Eine positive Skepsis steht da bei aller Bemühung im Raum.
Grönland: Berühmtheit und die Schattenseiten

Das fragwürdige „Interesse“ des amerikanischen Präsidenten an Grönland führte zu einem verstärkten Besucherstrom auf die Insel. Im Endergebnis droht der „Overkill“ in Sachen Tourismus. Immer mehr Kreuzfahrtschiffe sind in der Arktis unterwegs. Auch wenn Reedereien wie „HX-Expeditions“ von Hurtig-Ruten die strengen Umweltauflagen versuchen umzusetzen, sind die Grönländer perspektivisch nicht wirklich glücklich mit dieser Entwicklung.

Es ist einmal mehr das Paradebeispiel zwischen Freude am Interesse der Besucher und dem Bedürfnis der Einheimischen nach einer nachhaltigen Entwicklung mit Achtung von Tieren, Menschen und Natur. Darum lautet die aktuelle Forderung an die Reedereien: Meidet naturbelassene Fjordgebiete möglichst komplett. Man will für die Zukunft klar definieren, wo und wann Tourismus möglich gemacht werden soll. Daran arbeitet die grönländische Regierung jetzt. Wichtig dabei dürfte auch die Anzahl der Cruiseschiffe sein, die in den Gewässern kreuzt und Landgänge durchführt. Denn nicht jede Reederei ist so verantwortungsbewusst wie HX / Hurtigruten.
Wassersporttrend: Aquawalking
Seit kurzem ist ein neues Wassersport-Angebot auf den Ostfriesischen Inseln Borkum, Norderney, Baltrum und Langeoog erlebbar. Aquawalking in der Nordsee ist ein hervorragendes Herz-Kreislauf-Training und gleichzeitig ein richtiger Fatburner.

Mit frisch ausgebildeten Trainern wird jetzt dieser „effektive Sport“ in der Nordsee vor Norderney, Borkum, Baltrum und Langeoog angeboten. Aquawalking steht für Gehen oder Laufen in hüft- bzw. bauchnabelhohem Wasser. In der Nordsee heißt das, gegen Wellen, Strömung und Wasserwiderstand anzulaufen, was den Sport zu einem sehr wirkungsvollen Training macht. Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht und Herz-Kreislauf-System werden dabei intensiv trainiert, während die Gelenke geschont werden. Und das alles an der frischen Seeluft und für alle Altersgruppen.
Anstrengender als gedacht
Aquawalking-Trainer Marco Bieler warnt davor, Aquawalking zu unterschätzen:
Das klingt langsam, aber es fordert einen mehr, als man denkt.
Ich lasse die Teilnehmer 50 Meter in die eine Richtung laufen, umdrehen und die 50 Meter wieder zurück. Spätestens danach, wenn man den Wasserwiderstand und die Wellen gespürt hat, weiß jeder Teilnehmer, wie herausfordernd Aquawalking sein kann. Da sind auf einmal Muskeln gefragt, die man länger nicht im Einsatz hatte. Aquawalking ist ein Mega-Fatburner, denn im kühlen Wasser muss der Körper ja Wärme produzieren.

Vier der Ostfriesischen Inseln bieten mittlerweile Aquawalking-Kurse an, teilweise sogar bis in den Herbst hinein. Wenn das Wasser kühler wird, können, zum Beispiel auf Norderney oder Baltrum, Neoprenanzüge gegen eine kleine Gebühr von 6 Euro ausgeliehen werden.
Lufthansa-Eco: Etwas Warmes kriegt der Mensch

Lufthansa erweitert ihr kulinarisches Angebot an Bord und bietet Fluggästen ab September zusätzliche Möglichkeiten, auf ihrer Reise eine warme Mahlzeit auch auf Kurz- und Mittelstrecken zu genießen.
Die Economy Class auf Kurz- und Mittelstrecken bietet schon seit Februar ein Sortiment an frischen Speisen, Snacks und Getränken zum Kauf an. Ab dem 1. September 2026 kommen fünf warme Speisen hinzu. Sie sind ausschließlich vorab per Vorbestellung erhältlich. Die Vorbestellung ist bis 24 Stunden vor dem Abflug möglich.

Auf Kontinentalstrecken ab zwei Stunden Flugzeit stehen folgende „Hot Meals“ zur Verfügung:
- Rinderroulade mit Kartoffelknödeln
- Chicken Teriyaki
- Tortellini in Tomatensauce mit Zucchini
- Currywurst “Die Echte” von Dönninghaus
- Cheeseburger von “HANS IM GLÜCK”
Rindsroulade, Chicken Teriyaki und Tortellini werden mit einem Dessert serviert, die Currywurst klassisch mit einem Brötchen.

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