
Neues vom Deutschlandticket
Wie bei vielen D-News gibt es immer Meldungen, die Gutes und weniger Gutes beinhalten.
Schlagzeile 1: Das Deutschlandticket bleibt auch 2027 erhalten
Schlagzeile 2: Es wird teurer
Statt 63 Euro kostet es ab Januar €66,80. Das „Jobticket“ schlägt mit € 63,46 zu Buche. Für Semestertickets (Studierende) zahlt man € 40,08. Die eher krummen Summen ergeben sich aus der Berechnungsgrundlage. Neu festgelegt wurde sie aufgrund eines Kostenindex, der u.a. die Personal- und Energiekosten der Verkehrsunternehmen berücksichtigt. Der Preis stieg von 49 Euro im Jahr 2024 auf die aktuelle Summe. In diesem Jahr sind es 63 Euro.
Protest von Verbraucherseite

Trotz der vergleichsweise moderaten Erhöhung haben Fahrgast- und Umweltverbände bereits protestiert. Insbesondere der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) spricht von unsozialer Kalkulation. Wenn die Politik zweieinhalb Milliarden für einen Tankrabatt ausgebe, sei es ein Trauerspiel, dass es nicht möglich sei, den D-Ticket-Preis stabil zu halten. Der Fahrgastverband „Pro Bahn“ akzeptiert zwar „zähneknirschend“, aber „jetzt reiche es erst mal“.
Sundair und ein möglicher Verkauf

Neben den großen Ferienflieger wie Condor oder TUIfly sind auch kleinere Airlines auf dem deutschen Markt. Da ist zum Beispiel, die wirtschaftlich in Stralsund beheimatete „Sundair“. Die Gesellschaft gehört mehrheitlich zum Reiseveranstalter „Schauinsland“. Mitgesellschafter ist Gründer Marcos Rossello.
Erste Meldungen weisen darauf hin, dass die Airline verkauft werden könnte. Die Gründe gleichen sich und bedeuten erhebliche finanzielle Belastungen zum Beispiel durch extrem gestiegene Kerosinpreise. Es ist von einer Optionsprüfung die Rede. Klartext: Schauinsland überlegt, ob sich das Geschäft mit der „eigenen“ Airline noch wirklich lohnt. In diese Überlegungen hat man auch die Schwestergesellschaft „Fly Air41 Airways“ einbezogen, so ein Bericht des Fachportals „touristik aktuell“.
Perspektive ungewiss?
Noch sei nichts beschlossen, verkündet „Schauinsland“. Marcos Rossello war noch keine offizielle Stellungnahme zu entlocken, sagt „touristik aktuell“. Für Kunden ändere sich derzeit nichts und auch Mitarbeitende müssten sich keine Gedanken machen, denn der Flugbetrieb laufe, trotz der „Überlegungen“ ohne Änderungen weiter.
Neues Netzwerk für Wohnmobilreisen

Urlaub mit Van und Wohnmobil – das liegt auch in der „Fränkischen Schweiz“ im Trend. Um es den Reisenden einfach zu machen, bündelt das Urlaubsgebiet seine Angebote in einem Stellplatznetzwerk.
Mehr Überblick
Das Projekt soll Modellcharakter bekommen. Hand in Hand mit der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz, dem Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura, landwirtschaftlichen Betrieben, Brauereien und Gastronomiebetrieben soll eine Stellplatzlandschaft entstehen, die naturnahe Campingerlebnisse und Landschaftsschutz zusammenbringt. 25 Stellplätze mit knapp 100 Standplätzen sind bereits entstanden, weitere sollen folgen.
Alles etwas einfacher

Für Komfort sorgt ein digitales Buchungs- und Verwaltungssystem. Reisende wählen Kennzeichen und Stellplatz aus und bezahlen bargeldlos oder in der Tourist-Information vor Ort.
Für alle, die die Fränkische Schweiz von Platz zu Platz erkunden möchten, gibt es online Vorschläge für Reisemobiltouren. Unterwegs soll der digitale Camper-Guide helfen. Er führt zu Plätzen, Ausflugszielen, Hofläden sowie Ver- und Entsorgungsstationen und liefert außerdem Informationen rund um den Nahverkehr.
Leider war beim Gegencheck, zum Beispiel der Campe-Guide“ noch nicht auf der Website abrufbar. Bis zum nächsten Frühjahr wird das bestimmt noch besser.
D-News vonne Küste: Zugvogeltage auf Wangerooge
Vom 10. bis 18. Oktober finden im Nationalpark Wattenmeer die 18. Zugvogeltage statt. In dieser Zeit versammeln sich, ziemlich sicher, wieder tausende Vögel im Watt, auf dem Weg in südliche Gefilde. Sie stärken sich für die lange Reise.
Wangerooger „Vogelzug“

Auch auf der ostfriesischen Insel Wangerooge wird es verschiedene Veranstaltungen zum faszinierenden Natur-Spektakel geben.
Man kann sich quasi selbst auf bzw. in einen Vogelzug begeben: Am 13. Oktober wird die Inselbahn-Exkursion mit dem „Wangerooger Vogelzug“ durch die Salzwiesen. Diese Fahrt führt zur Hochwasserzeit in einen der sensibelsten und am strengsten geschützten Naturbereiche der Insel. Mit der Bahn geht es durch die Salzwiesen in der Ruhezone des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer. Hier rasten hunderte Watvögel. Während einiger Stopps der Inselbahn lassen sich die Vögel aus nächster Nähe ungestört beobachten.

Die Teilnehmer erfahren Spannendes zum Vogelzug und dem extremen Lebensraum der Salzwiesen. Bei dieser Fahrt wird zudem der erste Wagon der Inselbahn von innen mit interessanten Folien zur Tierwelt beklebt sein. Wer an die Decke des Wagons blickt, sieht dort Vögel der Insel, wer aus den Fenstern schaut, sieht und erfährt Wichtiges zu den dort lebenden Tieren.
Weitere Veranstaltungen während der Zugvogeltage auf Wangerooge sind Vogelbeobachtungen mit den Nationalpark-Rangern und eine Insel-Safari mit Kalle Küstenschwalbe.
UNESCO-Welterbe Zollverein: Türen auf mit der Maus
Malochen wie die Bergleute und Kokereiarbeiter, Steinzeitschmuck basteln, Industrienatur erkunden und Rätsel lösen: Beim Maus-Türöffnertag am Samstag, 3. Oktober, wird das UNESCO-Welterbe Zollverein von 10 bis 17 Uhr zum großen Entdeckerort für Klein und Groß. Unter dem Motto „Kleine Wunder entdecken“ lädt Zollverein zu zahlreichen kostenfreien Mitmachaktionen, Führungen und Workshops ein. Gleich ob Mitmachzeche, Portal der Industriekultur, Ruhr Museum oder Red Dot Design Museum: Auf dem Gelände der Zeche Zollverein ist überall etwas los.

Maus oder Schaf?
Da der „Maustag“ zeitgleich an zahlreichen Orten in ganz Deutschland stattfindet, kann die Maus selbst nicht überall dabei sein. Ob sie in diesem Jahr auch auf Zollverein vorbeischaut, erfahren die Gäste vor Ort. Fans von „Shaun das Schaf“ dürfen sich freuen: „Shaun“ ist den ganzen Tag auf dem Welterbe unterwegs, begrüßt kleine und große Gäste und steht für Fotos zur Verfügung. Auch Weltrekord Mammut „Umut“ steht im Besucherzentrum für Fotos bereit.
Hier kann man sich noch schnell für den 3. Oktober anmelden und das Programm sehen.

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